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MIRFULAN

Mirfulan® ist eine Wund- und Heilsalbe. Durch den in Lebertran enthaltenen Anteil an Vitamin A werden Verletzungen der Haut günstig beeinflusst. Die Wirkstoffkombination beschleunigt den Heilungsprozess der Haut und fördert die Bildung von jungem, gefäßreichem Gewebe.

Mirfulan® wird zur allgemeinen Wundbehandlung, zur Behandlung von nicht infizierten Hautschäden wie leichten Verbrennungen, bei Wundliegen, nach der Strahlentherapie, zur Stumpfpflege bei Prothesenträgern, bei Wundsein unter Windeln angewendet.


Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Mirfulan® darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lebertran, Zinkoxid, Hamamelisextrakt, Harnsäure oder einen der sonstigen Bestandteile von Mirfulan® sind.

Vor Anwendung von Mirfulan® ist eine Infektion der Wunde auszuschließen.

Bei Fortbestand der Beschwerden, unklaren Beschwerden oder wenn der erwartete

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Mirfulan® kann bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und Einhaltung der Dosieranleitung in der Schwangerschaft angewendet werden. Jedoch sollte eine großflächige Anwendung vermieden werden (nicht mehr als 8 g Salbe pro Tag, was einer Salbenstranglänge von ca. 10 cm entspricht).

Stillzeit

Mirfulan® kann bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und Einhaltung der Dosierungsanleitung in der Stillzeit angewendet werden. Jedoch sollte eine großflächige Anwendung an der Brust (siehe oben) bei stillenden Frauen vermieden werden.

Hinweis:

Bei Aufnahme hoher Dosen Vitamin A während der Schwangerschaft besteht die Gefahr kindlicher Missbildungen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Mirfulan®

Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.

Wollwachs kann örtlich begrenzte Hautreaktionen (z. B. Kontaktdermatitis) auslösen.

Wenden Sie Mirfulan® immer genau nach der in der Gebrauchsinformation angegebenen Dosierung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Mirfulan®, je nach Bedarf, ein- bis mehrmals täglich etwa ½ – 1 Millimeter dick auf die zu behandelnden Hautstellen auftragen und gleichmäßig verteilen.

Die Dauer der Anwendung richtet sich nach der Schwere und Dauer der Erkrankung.

Mirfulan® kann auch unter Verbänden angewendet werden.

Was Mirfulan® enthält

Die Wirkstoffe sind: Lebertran, Zinkoxid, Extractum hamamelidis (Hamamelisextrakt), Urea (Harnstoff).

100 g Salbe enthalten 10 g mit Vitamin A und D angereicherten Lebertran, 10 g Zinkoxid, 5 g Extr. Hamamelidis, 1 g Urea.

1 g Salbe entspricht 1000 I.E. Vitamin A und 200 I.E. Vitamin D3.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Weißes Vaselin, Wollwachsalkoholsalbe, Dünnflüssiges Paraffin, Glycerolmonostearat (Imwitor 900), 2,6-Di-tert-butyl-p-cresol-L(+)-6-0-Palmitoylascorbinsäure-Citronensäure 1H2O Glycerolmonostearat-Propylenglycol (Oxynex 2004), Gereinigtes Wasser.

Anwendungsgebiet
Mirfulan Wund- und Heilsalbe findet Anwendung bei:

  • nichtinfizierten Hautschäden
  • Wundsein (z.B. Windeldermatitis)
  • Verbrennungen 1. Grades
  • Ausschlägen
  • Unterschenkelgeschwüren
  • Säuglingspflege
  • Pflege der Haut (z.B. Prothesenstümpfe, nach Strahlentherapie).

Hierbei kommen insbesondere die wirksamen Bestandteile zur Geltung:

  • Mirfulan Salbe und enthalten Zinkoxid und Lebertran, der zusätzlich mit den Vitaminen A und D angereichert ist.
  • Lebertran stillt den Juckreiz, unterstützt mit seinem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen die Neubildung der geschädigten Haut und pflegt sie gleichzeitig.
    Darüber hinaus weicht er Krusten und Schuppen auf.
  • Zinkoxid schließt die Wundoberfläche ab, schützt damit die Wunde und vermindert gleichzeitig die Ausscheidung von Wundwasser.
  • Die in Mirfulan enthaltenen Hilfsstoffe entfalten ebenfalls pflegende und schützende Eigenschaften, die besonders für die strapazierte Haut von Bedeutung sind.
  • Das Bisabolol, eine Wirksubstanz aus dem ätherischen Öl der Kamillenblüte, hat desinfizierende und entzündungshemmende Wirkungen.
  • Hamamelisrinde wirkt ebenfalls entzündungshemmend und Harnstoff stillt den Juckreiz.

Inhaltsstoffe:

100g Salbe enthalten:

  • Wirkstoffe:
    • 10 g Zinkoxid
    • 10 g Lebertran
    • 1 g Harnstoff
  • sonstige Bestandteile:
    • Hamamelisrinde
    • Destillat mit Ethanol / Ethanol-Wassaer (%-Angaben)
    • Weißes Vaselin, Wollwachsalkoholsalbe
    • Dünnflüssiges Paraffin
    • Glycerolmonostearat 40-55
    • 2,6-Di-tiert-butyl-4-methylphenol-L(+)-6-0-Palmitoylascorbinsäure-Citronensäure-1H2O-Glycerolmonostearat-Propylenglycol (10:5:2.5:5:27.5) (G/G)
    • Gereinigtes Wasser

Anwendung und Dosierung:

  • Die Salbe nach Bedarf ein- bis mehrmals täglich auf die zu behandelnden Hautstellen auftragen.
  • Art und Dauer der Anwendung:
    • Die Salbe etwa 1/2-1 mm dick auf die betroffenen Hautstellen auftragen und leicht einmassieren.
    • Die Salbe darf nicht gleichzeitig mit anderen Externa angewendet werden, da die Wirkung anderer Externa eingeschränkt werden kann.
    • Salbenreste können, soweit dies der Zustand der Wunde zulässt, vorsichtig mit warmer Seifenlösung entfernt werden.

Hinweis:

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, Wollwachsalkohole oder einen der sonstigen Bestandteile der Salbe.
  • Vor Anwendung des Arzneimittels ist eine Infektion der Wunde auszuschließen.
  • Tritt keine Besserung ein, so muss überprüft werden, ob zwischenzeitlich eine Infektion im Wundgebiet aufgetreten ist und eine entsprechende antiinfektiöse Therapie notwendig ist.
  • Schwangerschaft und Stillzeit:
    • Das Arzneimittel kann bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und Einhaltung der Dosierungsanleitung in der Schwangerschaft angewendet werden.
    • Doch sollte eine großflächige Anwendung vermieden werden (nicht mehr als 8 g Salbe pro Tag, was einer Salbenstränge von ca. 10 cm entspricht).
    • Das Arzneimittel kann bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und Einhaltung der Dosierungsanleitung in der Stillzeit angewendet werden.
    • Doch sollte eine großflächige Anwendung an der Brust bei stillenden Frauen vermieden werden.

Indikation:
Abdeckende-protektive und sekretbindende Behandlung von nichtinfizierten akuten und subakuten Hautschäden, die mit Rötung, Juckreiz und Schmerzen einhergehen (z.B. Windeldermatitis).

Wirkstoffe:
Zinkoxid, Urea

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