+43 (0) 3135 523 60 office@apotheke-kalsdorf.at

Gesundheitstipps zum Nachlesen

 

Mag. pharm. Uli Walther gibt regelmäßig Gesundheitstipps im Radio und informiert in diversen Zeitungen.
Hier können Sie nachlesen:

Adipositas

Adipositas oder Fettleibigkeit wird durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel ausgelöst – das ist nichts Neues. Man kann nur immer wieder auf eine gesunde Lebensweise hinweisen. Bauchumfang und Body-Maß-Index sind aussagekräftige Parameter.

In der Apotheke erhalten Sie Produkte, die bei einer Diät unterstützend helfen. Z.B. Kapseln, die im Magen aufquellen und so ein Sättigungsgefühl auslösen. Es gibt Darmreinigungs- und Entschlackungshilfen. Die Anregung des Stoffwechsels fördert schnellere Abläufe im Körper und führt zu Gewichtsverlust. Tabletten, die die Fettaufnahme im Körper verhindern sind nach wie vor sehr beliebt.

Dennoch – die richtige Ernährung und Bewegung sind unerlässlich. Wir beraten Sie gerne.

Akne

Bei Akne sollte am meisten Wert auf die richtige Reinigung der Haut gelegt werden. Danach sorgt eine sanfte Microschälung für das Abfallen der abgestorbenen Hautschuppen. Über Nacht sollten Sie eine beruhigende und tagsüber eine mattierende Pflege auftragen.

Ein Basenpulverbad unterstützt die Entgiftung der Haut. Rühren Sie zusätzlich die Schüßler Salze Nr. 3,4,8 und 9 mit Wasser zu einem Brei und tragen Sie sie als Gesichtsmaske auf. Am Ende des Bades mit kreisförmigen Bewegungen wieder abnehmen.

Bitte vermeiden Sie scharfe Gesichtswässerchen, die zwar gut beworben werden, aber die Haut nur austrocknen und so zu mehr Talgbildung führen. Bei der Ernährung sollten scharfe Gewürze, Alkohol und zu viel Süßes vermieden werden.

Akupunktur - feine Nadeln, starke Wirkung

Schmerzen verleiten einen dazu, rasch eine Schmerztablette zu nehmen. Will man aber chronisch oder immer wieder auftretende akute Schmerzen auf Dauer loswerden, so zeigen feine Nadeln starke Wirkung. Akupunktur heißt das Zauberwort. Um ein zigfaches stärker als Akupressur, werden bei bestimmten anerkannten Indikationen sogar die Therapiekosten von den Krankenkassen getragen. Wer sich entscheidet, mittels Akupunktur dauerhaft schmerzfrei zu werden, sollte parallel dazu eine gestärkte Mitte haben. Darunter versteht man einen gesunden Darm und ein gestärktes Immunsystem. Darmbakterien in Pulverform, verdauungsfördernde Tees und immunstärkende Produkte aus der Apotheke sind hier genau das Richtige. Dann wird auch die Nadel einen garantierten Effekt haben. Wichtig ist, dass man genug Wasser trinkt. Sagen Sie den Schmerzen dauerhaft ade mit der korrekten Therapie.

Alzheimer vorbeugen

Wer auf seine Blutwerte achtet, dem Rauchen abschwört und nur wenig bis keinen Alkohol trinkt, der beugt vielen Krankheiten vor. Zu den Risikofaktoren für Alzheimer gehören aber auch Bluthochdruck und Übergewicht. Gesunde ausgewogene Ernährung mit viel Fisch, Gemüse und Olivenöl, in Kombination mit regelmäßiger Bewegung sind für das Gehirn wertvoll. Nur 20 Minuten leichter Sport pro Tag, wie Gehen, Treppen steigen oder mit dem Radfahren genügen hier. Ganz wichtig sind Freunde und Familie zur Pflege der sozialen Kontakte. Sudoku oder andere Rätsel zu lösen, hält geistig fit. Aus der Apotheke sind Antioxidantien, hochdosierte Vitamin B Komplexe sowie Omega 3 und 6 Ölkapseln gut vorbeugend. Nüsse naschen ist erlaubt, jedoch der Fleischkonsum sollte eingeschränkt werden.

Anämie, was tun?

Vegetarier, Sportler, Schwangere und Frauen während der Monatsblutung können an einer Anämie leiden. Diese äußert sich durch Gesichtsblässe, Ringe unter den Augen oder auch durch Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Diese Menschen sind öfter krank und haben eine eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit. Hier fehlt dem Körper Eisen!

Ein Arzt wird also ziemlich sicher ein Eisenpräparat verordnen. Dieses sollte immer nüchtern eingenommen werden, da viele Nahrungsmittel die Aufnahme im Darm verhindern. Die Aufnahme wird hingegen gefördert, nimmt man zugleich Vitamin C ein!

In der Apotheke gibt es Pflanzensäfte, die auf natürliche Weise eisenhaltig sind. Aber auch Schüßler Salz Nr. 3 (Ferrum phosphoricum) kann im Mineralhaushalt helfen.

Asthma

Immer wieder Husten, das nervt. Sollte das bei Ihnen der Fall sein oder bei einem Ihrer Kinder dann warten Sie nicht, bis aus dem Husten Asthma wird. Sorgen Sie rechtzeitig für eine gute Therapie.

Unterstützen Sie Ihre Bronchien beim Auswurf des Schleims mit Kapseln, die mit ätherischen Ölen gefüllt sind. Inhalieren Sie mit speziellen Salzen aus der Apotheke und achten Sie auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Sie können auch Teebaumöl als Zusatz zur Luftdesinfektion verwenden.

Sollten Sie bereits Dosieraerosole verwenden, erklären wir Ihnen gerne die richtige Anwendung.

Blasenentzündung

Wer regelmäßig an Blasenentzündungen leidet, weiß, wie unangenehm es ist, ständig zu „müssen“ und es tut nur weh. Die erste Maßnahme ist eine ordentliche Durchspülungstherapie mit Blasentee. Es gibt auch einen löslichen Tee, der einfach nur mit heißem Wasser aufgegossen wird. Sollte das nicht nach etwa einem Tag geholfen haben, trinken Sie in Wasser gelöstes reines Vitamin C. Die Säure lässt nämlich die Bakterien in der Blase regelrecht zerplatzen.

Die genaue Dosierung erfahren Sie in der Apotheke. Haben sich die Beschwerden nicht gebessert, gehen Sie dringend zum Arzt, dann hilft nur noch ein Antibiotikum. Halten Sie Hände und Füße warm und schützen Sie Ihre Nieren. (Bauchnabelfrei ist schick, fördert aber, besonders in der Übergangszeit Nieren und Blasenleiden). Preiselbeeren in konzentrierter Form als Saft, Tablette oder Brausegranulat dienen hervorragend zur Vorbeugung!

Bluthochdruck

Bluthochdruck kommt unbemerkt und startet schleichend. Die größten Risikofaktoren sind Bewegungsarmut, Rauchen und Übergewicht. Daher ist es umso wichtiger, schon ab dem 30. Lebensjahr, regelmäßig den eigenen Blutdruck zu messen. Qualitativ hochwertige Geräte – sowohl für das Handgelenk als auch zur Messung am Oberarm – bekommen Sie in der Apotheke. Einer Minderdurchblutung durch verengte Gefäße können Sie mit Radikalfängern, wie Beta Carotin, Vitamin C und E sowie Selen entgegenwirken. Einen wichtigen Stellenwert nimmt die Folsäure in Kombination mit B-Vitaminen ein. Sie senkt den Homocysteinwert, der bei der Auslösung eines Herzinfarktes eine Rolle spielt. Kalium stärkt die Herzmuskelzellen und ist in Trockenfrüchten, Bananen und Spinat enthalten.

Burn out

Stress, Hektik und Schnelligkeit prägen das Leben vieler Menschen. Sie brennen im wahrsten Sinne des Wortes aus. Burn out ist kein unbekannter Begriff mehr. Vitamin B Komplex hilft, die Nerven zu stärken. Johanniskraut – in Form von Tee oder Kapseln hellt das Gemüt auf. Im Gegensatz dazu helfen Baldrian und Passionsblume vor allem abends das Einschlafen zu erleichtern. Sollte geistige Erschöpfung mit Müdigkeit überwiegen, kann man homöopathisch Gelsemium nehmen.

Gehen aber eher panikartige Zustände, nächtliche Angst, Schweißausbrüche und eine nie gekannte Angst vor Menschenmengen einher, dann spricht das für Aconit. Wenn die Symptome länger anhalten, konsultieren Sie einen Arzt! Schalten Sie einen „Gang“ zurück und versuchen Sie mit autogenem Training. Wir ApothekerInnen beraten Sie gerne!

Cellulite - Teil 1

Schlechte Ernährung, die Übersäuerung des Körpers und die Tatsache, eine Frau zu sein deren Bindegewebe anders angeordnet ist, als bei Männern, führt automatisch ab einem gewissen Alter zu Cellulite. Die auch „Orangenhaut“ genannte Erscheinung findet sich zumeist an den Oberschenkeln und dem Po. In diesem Fall ist regelmäßige Bewegung, die Umstellung der Ernährung auf viel Gemüse und andere basische Lebensmittel und die gezielte Zufuhr hochwertiger Mineralstoffe hilfreich. Das Trinken von ausreichend Wasser und Basenpulver unterstützt den Kampf gegen die Cellulite ungemein. Massagen mit einem Sisal Handschuh unter der Dusche in Kombination mit einem kalten Guss fördern die Durchblutung und so auch eine nachhaltige Kräftigung des Gewebes.

Mit den richtigen ätherischen Ölen und etwas Frischhaltefolie können wirksame Oberschenkelwickel gemacht werden.

Cellulite - Teil 2

Vererbung, Schwangerschaft und das mittlere Alter sind vor allem bei Frauen Startschüsse für Cellulite.

Hier gilt: Je früher und je konsequenter Sie dagegen etwas tun, desto wahrscheinlicher ist der Erfolg.

In der Apotheke bekommen sie die Zutaten etwa für Oberschenkel-, Oberarm- und Hüftwickel, die Sie bequem zu Hause selbst machen können. Alles, was Sie dafür brauchen, sind die richtigen ätherischen Öle und eine Frischhaltefolie. Natürlich sind Bewegung und die richtige Ernährung sehr wichtig.

Wir beraten Sie gerne zu unterstützenden Mitteln zur Entwässerung und Entschlackung.

Das Herz – Motor des Lebens

Unser Herz reagiert sehr stark auf pflanzliche Reize. So ist es seit jeher bekannt, dass Weißdorn die Herzkraft stärkt. Sie finden es auch in sehr vielen Tonika. Mistel hingegen wirkt ausgleichend auf den Blutdruck und ist gut bei Schwindel. Regelmäßiges Essen von Knoblauch fördert eine Senkung des Cholesterinspiegels und wirkt antithrombotisch. Das bedeutet, dass die Blutkörperchen dann nicht so leicht aneinander festkleben und so einem Herzinfarkt vorgebeugt wird!

Wer lieber die schnelle Tablette aus der Apotheke möchte, kann sich mit Omega 3 Fischölkapseln, Vitamin Q10 Mitteln und natürlich allen oben genannten Pflanzen in Tablettenform helfen lassen. Regelmäßige Bewegung, Rauchfreiheit und eine ausgewogene Ernährung fördern die natürliche Stärke des Herzens.

Für Fragen stehen wir Ihnen immer zur Verfügung.

Depressionen vorbeugen

Sie sind antriebslos, müde und konzentrieren sich schwer? Nicht immer ist das Wetter daran schuld! Wenn diese Beschwerden länger als 2 Wochen andauern, können sie Anzeichen einer beginnenden Depression sein. Bewegung an der frischen Luft und eine gesunde Ernährung sind die ersten Schritte dagegen.

Tun Sie es einfach! Nehmen Sie Vitamin B Komplex, Vitamin C und Zink zur zellulären Energiebildung und zur Unterstützung der geistigen Beweglichkeit. Unglaublich positiv auf die Stimmung wirken sich ätherische Duftöle aus, die Sie bei Bedarf einfach in den Raum sprühen.

In Ihrer Apotheke erhalten Sie nicht nur kompetente Beratung sondern auch die dazugehörigen Mittel. Sollte sich keine Besserung einstellen, suchen Sie bitte einen Arzt auf!

Die Darmflora

So wichtig, wie die Sonne für Pflanzen zum Leben, ist unsere Darmflora für unsere Gesundheit.

Durch zuckerhaltige und ungesunde Ernährung gelangt sie in Ungleichgewicht, Krankheiten können die Folge sein. Um dem vorzubeugen können Sie vom morgendlichen Stamperl Apfelessig über Heilerde- und Molkegetränken bis hin zu Sauerkrautexzessen alles Mögliche ausprobieren. Gezielte Hilfe bekommen Sie in der Apotheke. Hier bieten wir Ihnen hochwertige und hochdosierte Bakterienmischungen, sogenannte Probiotika an, die die Darmflora aufbauen und stärken. Wer diese regelmäßig einnimmt, der hat auch den Vorteil, dass in weiterer Folge zugeführte Mineralstoffe, Spurenelemente und auch Schüßler Salze vom Körper weit besser aufgenommen werden.

Die Haut - Spiegel der Seele

Etwas weniger als 50% aller Hautkrankheiten liegen psychische Ursachen zugrunde. Die wohl eindeutigsten zuordenbaren Haut-Reaktionen sind Gänsehaut, leichter spontan auftretender Juckreiz und Erröten in diversen Situationen. Juckt die Haut aber unerträglich oder leidet man an Schuppenflechte und man kann Allergien und andere schulmedizinische Auslöser ausschließen, dann ist psychologische Hilfe anzuraten. Hier werden gezielt Entspannungstechniken erlernt. In der Apotheke können wir Mittel zur Beruhigung und Entspannung anbieten. Auf pflanzlicher Basis stehen Baldrian, Hopfen und Melisse zur Verfügung, die sowohl in Tablettenform, als auch als Tee zu genießen sind. Des Weiteren wird die beruhigende und ausgleichende Wirkung der Passionsblume genutzt. Wir beraten Sie gerne.

Die Kraft der Kräuter nützen

Wir vergessen oft wegen des großen Angebotes schulmedizinischer Arzneien, dass es Heilpflanzen gibt. Und glauben Sie mir, ihre Kraft sollten wir nicht unterschätzen.

Bei grippalen Infekten ist die Lindenblüte das Mittel der Wahl. Inhalieren Sie die Mischung aus Salbei, Eibisch und Kamille bei Atemwegserkrankungen. Um diese Mixtur noch effizienter zu machen, geben Sie noch ein wenig Salz hinzu.

Johanniskraut hilft bei der leichten Novemberdepression und Brennnessel, Zinnkraut & Birkenblatt helfen beim Entwässern und Entschlacken.

Sie können nach Belieben auch zu jedem Tee Honig, Milch oder Zitrone beimengen.

Für weitere individuelle Fragen stehen wir ApothekerInnen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Erkältungszeit - Fit in den Winter

Der erste Schnee hat uns erreicht – und wie! Allzu gerne wollen wir ins Freie oder kuscheln uns noch länger in die Bettdecke. Wie kommen wir aber fit durch den Winter?

Denken Sie an regelmäßige Vitamin C Zufuhr, am Besten in Kombination mit Vitamin A und E. Wenn alle rundherum husten und sich die Nase putzen, dann sollten Sie unbedingt ihr Immunsystem stärken. Echinacea, der rote Sonnenhut hilft hier hervorragend. Egal ob als Tropfen, Tabletten oder Saft.

Denken Sie unbedingt auch an die Grippeimpfung, v.a., wenn Sie älter als 60 Jahre sind. Regelmäßige Bewegung im Freien und eine gesunde ausgewogene Ernährung unterstützten die Gesundheit in den Wintermonaten.

Für weitere Fragen stehen wir ApothekerInnen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Erstversorgung bei Wanderunfällen

Wandern ist schön, aber was kann man im Fall eines Unfalles tun? In den Rucksack gehören unbedingt Pflaster. Aber bevor noch das Pflaster aufgeklebt wird, sollte eine mögliche Wunde mit einem Desinfektionsmittel behandelt werden. Je nachdem, wie und wo sich eine blutende Wunde am Körper befindet, kann ein Druckverband sehr hilfreich sein.

Um den ersten Schreck zu lindern, können homöopathische Globuli helfen, wie Arnica D200. Diese sollten ab dem Unfall stündlich gegeben werden.

Für Freunde von Bachblüten sind die Notfallstropfen als Spray leicht mitzuführen, die kann man auch auf Insektenstiche sprühen. Bei stumpfen Verletzungen hingegen kann ein Eisspray die erleichternde Kühlung bringen.

Und nun: „Berg heil“!

Fuss- und Beinpflege

Die Füße tragen uns wörtlich durchs Leben. Wir sollten sie auch gebührend belohnen. Ein belebendes Fußbad am Abend wirkt Wunder. Denken Sie auch daran, vor allem nachts, die Füße gut einzuschmieren.

In der Apotheke gibt es pflegende Fußcremen und Salben, die helfen, die Hornhaut ein wenig weicher zu machen. Pflegen Sie auch gleich die Beine mit. Auch bei übermäßiger Behaarung kann Ihnen geholfen werden. Sollten Sie auch im Sommer immer kalte Füße haben, holen Sie sich wärmende Salben, die Ihre Füße im Nu angenehm kribbeln lassen.

Ihre Apotheke berät Sie gerne.

Fußpilz

Fußpilz erkennen Sie an nässenden Bläschen zwischen den Zehen oder weißen runden Punkten an der Fußsohle. Die Haut schält sich ab. Pilztötende Cremen und andere lokale Anwendungen sollten mindestens 5 Tage nach Heilung weiter aufgetragen werden, da es sonst zu einem Rückfall kommen kann.

Pilze vermehren sich gut in Feuchtigkeit und Wärme – achten Sie daher immer auf ganz trockene Füße. Föhnen Sie ruhig nach dem Duschen die Fußsohlen und wechseln sie täglich das verwendete Handtuch! Achtung auf die Ansteckungsgefahr: Es gibt in der Apotheke Waschmittel, mit denen die Sporen sowohl bei der Hand- als auch bei der Maschinenwäsche abgetötet werden.

Scheuen Sie nicht, uns Apotheker zu fragen. Wir beraten Sie gerne, diskret und kompetent.

Gelenksschmerzen

Was fördert Gelenksschmerzen und wie können diese behandelt werden?

Immer mehr Menschen leiden an Gelenksschmerzen. Vorrangig schmerzen die Kniegelenke, Fingergelenke, Hüftgelenke und Schultergelenke. Besonders oft sind hier Senioren, aber durchaus auch jüngere Personen betroffen. Das sind meist Sportler, die die Gelenke zu stark belasten und Menschen mit Fehlhaltungen. Meistens werden die Beschwerden lange ignoriert. Im Allgemeinen wird mit diesen Beschwerden zur Wärmflasche oder zu schmerzstillenden Salben oder Gelen gegriffen. Verschwindet der Schmerz hiermit, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Treten die Schmerzen immer wieder auf oder kommen sie plötzlich ohne vorhergehende stärkere Belastung, sollte unbedingt ein Arzt zur Klärung der Ursache aufgesucht werden.

Gicht

Hier ist ein zu hoher Harnsäurespiegel im Blut verantwortlich. Die typischen Entzündungskennzeichen treten bei den Gelenken auf: Schmerz, Schwellung, Rötung und Hitze. Gicht erkennt der Laie daran, dass die erste „Attacke“ häufig am Großzehengelenk stattfindet.
Die Gicht ist neben der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2) eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen in den Industrieländern. Etwa 30% der Männer und 3% der Frauen haben erhöhte Harnsäurewerte. Bei Männern ist dies unabhängig vom Lebensalter, bei Frauen steigen die Werte nach den Wechseljahren an.

Rheumatoide Arthritis

Rheumatoide Arthritis wird durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems ausgelöst! Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene lösen chronische Entzündungen an den Gelenken und aus und können diese in Folge auch völlig zerstören. Die Entzündung lässt die Gelenksinnenhaut anschwellen. Dadurch zerstört sie nach und nach die Gelenkskapsel und später auch die Sehnen. Die Folgen sind Fehlstellungen der Knochen und eine massive Einschränkung der Beweglichkeit.
Morgens sind die Schmerzen am stärksten. Typischerweise lassen sie im Tagesverlauf nach.
Gelenkverschleiß ist nach wie vor nicht heilbar. Betroffenen mit Übergewicht ist dringend eine Gewichtsreduktion anzuraten, um die Gelenke zu entlasten. Physiotherapie ist ein hilfreiches Mittel, sich die richtige Haltung und schonende, aber richtige Bewegungsabläufe einzulernen.

Arthrose

Der totale Verlust des Knorpelüberzuges der Gelenksknochen führt zur Aneinanderreibung der ungeschützten Knochen. Der Abriebschmerz kommt auch hier morgens, aber auch bei länger andauernder Belastung des geschädigten Gelenksknochens zustande. Am häufigsten sind die Kniegelenke betroffen. Frauen leiden öfter an Arthrose als Männer.

Häufig werden Krankheitsbilder, die mit Gelenksschmerzen einhergehen unter dem Begriff „Rheuma“ zusammengefasst. Aber Vorsicht! Rheuma ist keine eigenständige Krankheit, sondern lediglich ein nicht fachlicher Oberbegriff für viele Schmerzzustände. Die Ursache schmerzender Gelenke können auch übrigens Borrelliose, Grippe und Osteoporose sein.

Schmerzbehandlung topisch oder oral?

Die Mittel der ersten Wahl sind NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika). Egal in welcher Arzneiform

Der betroffene Patient versucht aber zumeist schnell in der Apotheke zu einem helfenden Mittel zu kommen. Er kauft Cremen, Gele und Schmerzpflaster, um die Schmerzen topisch in den Griff zu bekommen. Das ist die harmloseste Methode, schnell etwas zu tun. Das Problem bei topischen Anwendungen ist aber die Häufigkeit der Anwendung. Flüssige und halbflüssige Arzneiformen werden vom Laien meist 2x täglich angewendet, nämlich morgens und abends. Da unsere Lymphflüssigkeit aber ständig in Bewegung ist, kann man davon ausgehen, dass der eingedrungene Wirkstoff bald wieder vom Wirkort abtransportiert ist. Daher sollen Salben, Gele und Tinkturen etwa 6x täglich angewendet werden, damit der Wirkstoff in einer konstanten Menge überhaupt im Schmerzgebiet verbleiben kann. Das ist natürlich eine Frage der Compliance. Schafft es ein Patient, sich so oft am Tag um die entsprechende Stelle zu kümmern, vor allem, wenn er noch normal im Berufsleben steht?

Schmerzpflaster hingegen, die in der Matrix ein NSAR eingearbeitet haben, kleben bis zu 24 Stunden auf der Haut über der betroffenen Stelle und geben konstant den Wirkstoff ab. Sie sind daher in diesem Fall zu empfehlen. Es sei denn, der Patient verträgt den Klebstoff nicht auf der Haut. Wärmepflaster sind bei Gelenksschmerzen, da es sich um eine Entzündung handelt, eher nicht das Mittel der ersten Wahl. Sollte die betreffende Person die Wärme aber als angenehm empfinden und keine allergische Reaktion auf der Haut entwickeln, so kann sie ohne weiteres ein Wärmepflaster anwenden. Hier kommt z.B. der Wirkstoff Capsaicin oder Nicotinsäureester zur Anwendung. Auf der Haut über dem betroffenen Gelenk verhilft er manchem Betroffenen zu einer deutlichen Schmerzreduktion, da die Nozizeptoren in diesem Bereich betäubt werden und die Schmerzempfindlichkeit deutlich nachlässt.

Bei der oralen Anwendung von NSAR ist eine entsprechende Begleittherapie mit Magenschutz Präparaten wichtig, da die häufigste Nebenwirkung dieser Medikamentengruppe eine Schädigung der Magen- Darmschleimhaut ist. Auch Asthmatiker sollten etwas vorsichtiger im Umgang mit dieser Arzneimittelgruppe sein, da es in einer entsprechenden Dosierung zu einer Bronchialkonstriktion führt und so ein Anfall ausgelöst werden kann.
Das Positive an NSAR wiederum ist, dass die Wirkung nach kurzer Zeit eintritt. Innerhalb von Stunden lassen die Schmerzen nach, die entzündlichen Schwellungen gehen zurück und eine Morgensteifigkeit nimmt ab.

Bei Patienten mit chronischen Gelenksbeschwerden, die gleichzeitig auch Magenbeschwerden haben, weicht man immer wieder auf die so genannten COX-2 Hemmer aus. Diese weisen eine geringere Nebenwirkung insbesondere im Magen-Darm-Bereich auf. Coxibe, wie die Cox-2 Hemmer auch genannt werden, haben aber viele Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, wie Blutdrucksenkern (deren Wirkung wird abgeschwächt) und ACE Hemmern (Nierenfunktion wird verschlechtert). Dauert die Behandlung länger als eineinhalb Jahre, so steigt das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen um das Doppelte! Daher sollten Menschen mit Durchblutungsstörungen keine Coxibe nehmen. Auch treten als Nebenwirkung starke Hautreaktionen auf, die schwerwiegend sein können und sofort behandelt werden müssen. Die Dosierung ist hier wichtig! Sie sollte so gering wie möglich und so hoch wie nötig sein. Außerdem sollte die Einnahme nur so lange dauern, wie es medizinisch sinnvoll ist

Bei starken Gelenksschmerzen werden gelegentlich Opioide angewandt. Sie sind stark schmerzstillend, haben aber keinen entzündungshemmenden Effekt. Es besteht die Gefahr der Gewöhnung, weshalb diese Medikamente nur kurzzeitig und nur nach ärztlicher Anordnung verwendet werden dürfen.

Kortisonhältige Präparate bekämpfen die Entzündung im Gelenk, nicht aber den Schmerz. Der Arzt kann die Schmerzen lindern, indem er eine Mischung aus Kortison und Lokalanästhetikum direkt in das betroffene Gelenk injiziert.

Bei Gichtanfällen wird zuerst nach Schmerzmitteln gegriffen. Im absoluten Akut-Anfall, hilft Colchizin, einem pflanzlichen Wirkstoff, der aus der Herbstzeitlosen gewonnen wird und ein starkes Nervengift darstellt. Daher ist bei diesem Arzneimittel auf die richtige, vom Arzt individuell festgelegte Dosierung zu achten.
Langfristig müssen aber die Harnsäurewerte im Blut mit Urikostatika gesenkt oder reguliert werden. Eine Diät mit viel Milch, wenig Fleisch und keinem Alkohol unterstützt die Behandlung.

Andere Methoden zur Bekämpfung von Gelenksschmerzen

Nicht vergessen sollte man, dass physikalische Verfahren, wie Hydrotherapie, Balneo-Fototherapie, Massagen und Krankengymnastik sehr oft auch eine Schmerzlinderung herbeiführen – aber eben nicht die Heilung!

Auffallend oft sind Menschen mit Gelenksproblemen übergewichtig. Ergänzend zur Therapie sollte daher auch eine Lebensumstellung erfolgen, die auf diätetischen Maßnahmen beruht. So führt das Erreichen oder Erhalten eines normalen Körpergewichts zu einer mechanischen Entlastung der Gelenke. Auch ein vernünftiges, regelmäßiges Ausmaß an Muskel stärkender, körperlicher Bewegung ist für die Besserung der Symptomatik ausschlaggebend. Hier empfehlen sich gelenksschonende Sportarten, wie Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Wassergymnastik oder gezielte Übungen mittels Physiotherapie.
Auch ausreichende Ruhephasen sind wichtig! Bewegungs- bzw. Sportarten mit starker Druck- oder Stoßbelastung auf die Gelenke (Tennis, Squash, Fußball etc.) sind zu vermeiden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt jedoch, bei einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung nur zwei Fleischmahlzeiten und zwei bis drei Fisch- oder Soja-Gerichte pro Woche zu sich zu nehmen. Statt tierischer sollte man pflanzliche Fette wie Soja-, Lein- oder Rapsöl verwenden. Eine solche Ernährung kann einen günstigen Einfluss auf entzündliche Prozesse haben. Von ausgeprägtem Alkohol- und Nikotingenuss wird abgeraten.
Die hochdosierte Gabe von Omega-3-Fettsäuren senkt die Bildung der Entzündungs bildenden Stoffe, der Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene. Hier sollten etwa 13mg/kg Körpergewicht pro Tag eingenommen werden.

Gesunde Zähne

Mit nur ein paar Minuten Pflege pro Tag, erhalten Sie Ihre eigenen Zähne lange gesund.

Putzen Sie sie 2 x tgl., aber mit der richtigen Pasta! Zu viel Fluorid ist nicht gesund; es gibt z.B. Pasten, die nur 1 x pro Woche verwendet werden dürfen.

Kinder sollten andere Pasten verwenden als Erwachsene. Je nach Zustand Ihres Zahnfleisches sollten Sie zu einer harten oder weichen Zahnbürste greifen. Reinigen Sie mindestens 1 x tgl. mit Zahnseide die Zwischenräume.

Bei der Wahl der richtigen Zahnpasta -bürste und -seide beraten wir Sie gerne. Alle Artikel sind in den Apotheken erhältlich.

Gicht - Ursachen & Auslöser

Tierische Lebensmittel aber auch Hefe enthalten viele Purine. Diese werden von unserem Körper zu Harnsäure abgebaut, aus der spitze Kristalle entstehen, die sich schmerzhaft in den Gelenken ablagern. Gicht kann aber auch durch entwässernde Medikamente oder Crashdiäten, die einen erhöhten Muskelabbau zur Folge haben, ausgelöst werden. Die regelmäßige Untersuchung des Harnsäure Wertes im Blut ist sinnvoll.

Vorbeugen können Sie mittels basischer Bäder, der Einnahme von Basenpulver sowie dem Trinken von ausreichend Wasser und Zinnkrauttee. Auch die Zufuhr hochwertiger Mineralstoffe zur innerlichen Entsäuerung kann Gicht vorbeugen! Im Falle einer Diagnose sollten Sie kein Bier mehr trinken und den Fleischkonsum radikal einschränken.

Grillsaison!

Denken Sie beim Vorbereiten an die Hygiene. Schneiden Sie immer mit frisch gewaschenen Messern. Ein Salat, der mit demselben Messer geschnitten wird, wie zuvor Fleisch oder Fisch, wird mit Sicherheit Bakterien, wie z.B. Salmonellen enthalten, die, lange genug der Hitze ausgesetzt, zu einer Lebensmittelvergiftung führen.

Übelkeit und Erbrechen, Magenkrämpfe und Durchfall aber auch Benommenheit und Fieber sind typische Symptome einer Vergiftung. Sie können bis zu 36 Stunden nach Nahrungsaufnahme starten. Bei leichten Symptomen können Sie sich mit Präparaten aus der Apotheke mit Tierkohle und Darmbakterien behelfen.

Schwarztee, der lange ziehen soll beruhigt den Darm. Elektrolytlösungen stärken den Körper wieder. Bei schwereren Symptomen sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Viel Freude beim Grillen!

Grippevorsorge

Wussten Sie, dass ausgehustete Bakterien für etwa 20 Minuten in der Luft „stehen“ bleiben?

Die werden dann von Gesunden eingeatmet, die wiederum krank werden, ohne zu wissen, wo sie sich angesteckt haben. Daher ist es gerade in der Grippezeit wichtig, sich regelmäßig die Hände und auch das Gesicht zu waschen. Klares Wasser reicht hierfür. Pflanzliche Tropfen und auch homöopathische Produkte dienen sowohl zur effektiven Vorbeugung als auch zur Behandlung bei grippalem Infekt. Vitamintonika helfen, das Immunsystem zu stärken.

Bitte bedenken Sie aber immer, dass frische Luft, ausgewogene Ernährung und Bewegung zu einem gesunden Körper beitragen. Der effektivste Schutz vor der echten Virusgrippe ist aber immer noch die Grippeimpfung.

Haarausfall

Bis zu 100 Haare pro Tag zu verlieren ist normal! Als Erstmaßnahme gegen Haarausfall dienen eine Entsäuerung und die richtige Versorgung des Körpers mit Mineralien und Vitaminen. Hier zählen Zink, Vitamin H und Silizium (ist in Kieselerde enthalten), zu den wichtigsten Vertretern.

Doch auch richtige Arzneimittel, wie Minoxidil – äußerlich angewandt helfen. Wird die Haut gut durchblutet, z.B. durch Massagen, so kann der Wirkstoff besser angeflutet werden. Wichtig bei der Therapie des Haarausfalls ist eine entsprechend langfristige Anwendung der Präparate. Mindestens 3-6 Monate, optimalerweise 1 Jahr oder ständig.

Fragen Sie nach der individuellen Lösung für Sie in Ihrer Apotheke nach! Wir beraten Sie gerne!

Halsschmerzen

Halsschmerzen sind unangenehm. Was tun? Die Schleimhäute müssen feucht gehalten werden, denn sie sind unsere Schutzbarriere zur Außenwelt. In der Apotheke ist das Angebot vielfältig: Lutschtabletten, Gurgellösungen, Rachensprays mit den verschiedensten Wirkstoffen sind gut symptomlindernd. Ob scharf, fruchtig, schäumend oder salzig – es gibt für jeden Geschmack etwas.

Denken Sie jedoch daran, die Luftfeuchtigkeit daheim hoch zu halten und im Schlafzimmer ein nasses Handtuch aufzuhängen, das Sie vorher noch mit Teebaumöl beträufeln. Das wirkt desinfizierend auf die Raumluft. Eine Mischung aus Salbei, Eibisch und Kamille als Tee zubereiten, etwas Salz hinzufügen. Das dient als gute und beruhigende Gurgellösung – aber bitte erst, wenn sie ausgekühlt ist.

Sollten die Halsschmerzen aber extrem stark werden, Fieber oder sogar Atemnot auftreten, dann gehen Sie bitte rasch zu einem Arzt!

Hautalterung vorbeugen

Stress, Nikotin, ungesunde Ernährung u.v.m. strapazieren unsere Haut. Sie altert schneller. Um dem entgegenzuwirken gibt es ein großes Angebot an Schönheitsprodukten aus der Apotheke. Schon nach 3 Monaten sieht man den messbaren Erfolg.

Lycopin, Soja und Isoflavone aber auch Vitamin C sind die Hauptinhaltsstoffe, die für das Strahlen und die Glätte der Haut eingesetzt werden. Die Anwendung von Basenpulver ist allgemein beliebt und bekannt. 2 Mal tgl. eingenommen (vor allem aber abends vor dem Schlafen) fördert es den gesunden Stoffwechsel, der sich auf der Haut widerspiegelt.

Achten Sie auf genügend Schlaf und trinken Sie viel Wasser. Äußerlich sind die typgerechte Pflege und vor allem eine porentiefe Reinigung der Haut wichtig! Fragen Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Hexenschuss - Ischias

Eine unbedachte Bewegung oder das Heben eines Möbelstückes führen schnell einen Hexenschuss herbei. Strahlt der Schmerz noch in die Beine, ist der Ischiasnerv eingeklemmt.

Was nun?
Zuerst die Wirbelsäule entlasten: Legen Sie sich flach hin und winkeln Sie die Beine mit einer Unterlage (z.B. Kissen) unter den Knien an. Halten Sie den Rücken warm (Wärmflasche/-pflaster). Rheumabäder lindern den Schmerz. Tragen Sie nach dem Bad eine wärmewirksame Salbe z.B. mit Rosmarinextrakt oder Cayennepfeffer oder eine entzündungshemmende und leicht schmerzstillende Salbe auf, die Linderung verschaffen. Nehmen Sie ein schmerzstillendes Arzneimittel ein.

Bei Gefühllosigkeit suchen Sie dringend einen Arzt auf!

Hornhaut

Zu feste Schuhe führen oft zu Bildung von Hornhaut an den Füßen. Die geht aber leicht weg. Machen Sie ein warmes Fußbad, nicht länger als 20 Minuten, dem Sie flüssige Seife oder ein wohltuendes Fußbadesalz hinzufügen. Nach dem Bad kann die Haut mit einem Bimsstein leicht abgerubbelt werden. Cremen Sie dann die Haut dick mit Hirschtalgcreme oder einer harnstoffhältigen Salbe ein. Das fördert ein ebenmäßiges Hautbild.

Verhindern Sie eigenmächtiges Wegraspeln der Hornhaut mit scharfen Klingen. Das hat schon oft blutig geendet. Besser geeignet sind hier Hornhautfeilen, die auch am trockenen Fuß angewendet werden können. Ein wenig Hornhaut sollte aber immer als Schutz an den Füßen vorhanden sein. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Impfungen, Pneumokokken

Jedes Jahr steht die „Grippewelle“ mit unangenehmen Infekten vor der Tür. Lassen Sie sich jedes Jahr die aktuelle Grippeimpfung geben.

Vor allen Dingen Kinder und Menschen ab 60 sind zusätzlich noch sehr gefährdet, an der Lungenentzündung, die durch Pneumokokken ausgelöst wird, zu erkranken. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, sich die Impfung in der Apotheke zu besorgen.

Diese Impfung ist nur alle 5 Jahre nötig. Überprüfen Sie in Ihrem Impfpass die Termine!

Ihre Apotheke hilft Ihnen gerne bei der Terminzusammenstellung für Ihre notwendigen Impfungen.

Ischias Schmerzen

Ein eingeklemmter Ischias­ nerv tut weh. Der Schmerz zieht sich vom Kreuzbein oft bis in den Fuß – meist einsei­tig. Hier entspannt Wärme, Salben und Emulsionen, die die Durchblutung massiv för­dern. Schmerzstillende Mittel, die eingearbeitet werden, hel­fen lokal. Diese sollten etwa 6 x täglich aufgetragen wer­den – einfacher geht es mit ei­nem Wärmegürtel, hier kann es auch nicht zu Hautreizungen durch Wirkstoffe kommen.

Schmerztabletten mit ent­zündungshemmenden Bei­sätzen sind unerlässlich, um den Schmerz zu mildern. Für Freunde der Alternativ­-Medi­zin ist Rhus tox. das richtige Mittel, wenn Ruheschmerz mit der Bewegung nachlässt. Vit­amin B Komplex hochdosiert schützt den Nervenstrang und dämpft den Nervenschmerz auf Dauer.

Kampf den Krampfadern

Menschen mit stehenden oder sitzenden Berufen sind besonders gefährdet, Krampfadern zu bekommen. Regelmässiges Füße kreisen und das Hochlagern der Beine fördern aufgestautes Blut beinaufwärts.

Die konsequente Einnahme von Rosskastenienextrakt- und/oder roten Weinlaub – Produkten ist hier sinnvoll, denn das Beine-eincremen alleine ist zwar unterstützend aber nicht ausreichend, um Venenleiden in den Griff zu bekommen.

Denken Sie daran, auch wenn Sie bereits Krampfadern haben, Sie haben noch genug gesunde Venen, bei denen vorbeugende Massnahmen sinnvoll sind.

Kinderkrankheiten - Impfungen

Die Entscheidung vieler Eltern, ihre Kinder nicht impfen zu lassen, kann heutzutage arge Folgen haben. Impfungen schützen vor den wirklich gefährlichen, mitunter tödlichen Krankheiten. Durch die Möglichkeit, jederzeit überallhin reisen zu können, kommt es immer wieder zur Einschleppung längst ausgerotteter Krankheitserreger in unsere Breiten, wie z.B. Diphtherie, Kinderlähmung etc.

Die Sorge, dass das Immunsystem der Kinder durch eine Impfung überlastet sei, ist unbegründet. Schon Neugeborene nehmen in den ersten Sekunden ihres Lebens unsagbar viele Keime auf. Dahingegen ist die Sechsfachimpfung mit gezählten 25 Antigenen ein nahezu einfaches Spiel für das Immunsystem.

Mit und ohne Impfung bekommen Kinder im Durchschnitt bis zu 8 banale Infektionen pro Jahr, die das Immunsystem auf die Zukunft vorbereiten.

Kindersonnenschutz ist besonders wichtig

Die UV-Belastung nimmt  von Jahr zu Jahr zu. Bei unzureichendem Schutz verursacht sie unsichtbare aber langfristige Schäden der Haut. 50-80% der Hautschäden entstehen bereits während unserer Kindheit! Darum sollte gerade bei Kindern auf hohen Schutz geachtet werden. Sonnenschutzmittel enthalten UVA/UVB-Filter, die die UV-Strahlung absorbieren, streuen oder reflektieren. Bleibt die Haut nach dem Eincremen weißlich, dann ist das gut, denn es ist ein natürlicher mechanischer Schutz, der durch Zink und Talc in der Creme entsteht.

Für Kinder eignen sich besonders Sprays, da damit der Eincreme Vorgang rasch fertig ist. Auf Lippen, Wangen und Ohren sollte ein Sunblocker aufgetragen werden, da diese Stellen am schnellten verbrennen können.

In der Apotheke erhalten Sie die optimale Beratung zu Ihrem persönlichen Sonneschutz.

Läuse

Läuse sitzen meist am Hinterkopf und hinter den Ohren. Dort juckt es auch am meisten. Sie können sich der Haarfarbe anpassen. Die Nissen hingegen bleiben weiß und kleben ganz nah am Haaransatz. In der Apotheke bekommen Sie gute Lausshampoos sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung für die restliche Familie. Nehmen Sie sich Zeit, die meisten Shampoos müssen relativ lange einwirken. Denken Sie an eine Nachbehandlung mit Essigwasser und das Auskämmen der Haare mit einem Nissenkamm.

Wiederholen Sie die Behandlung nach einer Woche unbedingt, da in dieser Zeit neue Läuse geschlüpft sein können. Stofftiere und andere Dinge, die mit Läusen in Berührung kamen und eventuell Nissen beinhalten, stecken Sie in einen schwarzen Sack und stellen den für etwa 10 Tage an einen warmen Ort. Läuse, die dann frisch schlüpfen, sterben ab, da sie keine Haut zum Fressen haben.

Migräne

Migräne wird im Gegensatz zu normalen Kopfschmerzen durch eine Erweiterung der Arterien ausgelöst. Dieser einseitige Schmerz ist oft in der Schläfengegend zu spüren. Daher gibt es in der Apotheke ein Kopfband, das direkten Druck auf die Schläfen ausübt und somit auf die Akupressurpunkte gegen Migräne einwirkt, ohne, dass man selber aktiv drücken muss. Ein kleiner, mit ätherischem Pfefferminzöl gefüllter Roll-On für die Schläfen bringt im Anfall rasch Erleichterung. Vitamin Co Q 10 und Riboflavin hoch dosiert eingenommen dienen gut zur Vorbeugung.

Meiden Sie Wein, Nüsse, Schokolade und Käse. Homöopathisch ist die Wahl des Mittels sehr von den Symptomen abhängig. Hier erweisen sich Belladonna, Cimicifuga, Iris, Gelsemium und Glononium je nach Symptom als Retter in der Not.

Bitte lassen Sie sich hier von Ihrer homöopathisch gut ausgebildeten Fachkraft in der Apotheke beraten.

Mundhygiene

Wussten Sie, dass sich im Mund über 500 verschieden Bakterienarten befinden? Mangelnde Mundhygiene ist sehr oft ein Grund für Mundgeruch, Parodontitis (Zahnfleischentzündung) und Karies (führt zu Löchern im Zahn). Dem können Sie entgegenwirken und vorbeugen. Die richtige Zahnbürste ist mittel bis weich. Zu harte Bürsten können zu Abreibungen am Zahnschmelz führen. Dann hat Karies hat mehr „Angriffsfläche“.

Die Wahl der richtigen Zahnpasta ist ausschlaggebend für den guten antibakteriellen Effekt im Mund. Fragen Sie nach der zur Paste passenden Zahnspülung. Es kann nämlich dazu führen, dass der Wirkstoff der Zahnpasta neutralisiert wird. Auch Zungenbürsten haben sich als hilfreich erwiesen, denn 80% der 500 eingangs erwähnten Bakterienarten befinden sich auf der Zunge! Das erkennen Sie am Belag.

Nahrungsmittelallergie

Prinzipiell kann man auf alle Nahrungsmittel eine Allergie haben. Das äußert sich durch die typischen Allergiemerkmale, wie Rötung, Juckreiz, Niesen, aber auch durch Übelkeit und Erbrechen. Schleimhautschwellung kann besonders im Hals gefährlich werden! Beim Arzt kann man einen Allergietest durchführen lassen, um herauszufinden, auf welche Lebensmittel man allergisch reagiert. Zahlreiche Antiallergika aus der Apotheke lindern die Allergiesymptome aber am sichersten ist man, lässt man das allergieauslösende Lebensmittel einfach weg.

Nicht zu verwechseln sind die Lebensmittelallergien mit den sogenannten Intoleranzen. Diese äußern sich eher durch Blähungen, einen harten Bauch und starkem Durchfall relativ bald nach dem Essen. Das Fehlen gewisser Verdauungsenzyme ist hierfür verantwortlich. Diese erhält man in Tablettenform in der Apotheke.

Nasenbluten

Nasenbluten entsteht, wenn ein Blutgefäß in der Naseninnenwand platzt. Schnelles Zusammendrücken der Nasenflügel stoppt mechanisch relativ schnell die Blutung. Danach bilden sich Krusten, die Sie leicht mit Kochsalz-Nasentropfen oder  Spülungen herausschwemmen können. Auf keinen Fall sollte man in der Nase bohren, um die Krusten zu lösen. Das könnte nur wieder die Gefäße verletzen.

Im Akutfall legen Sie schnell einen kalten Waschlappen ins Genick. Dabei sollten Sie stehen, um den Blutdruck gering zu halten. Homöopathisch nehmen Sie, sollten Sie allgemein zu Blutungen neigen, Natrium nitricum D3 Globuli mehrmals tgl. Ist die Blutung eine Folge eines Sturzes, können Sie Herba millefolium D3 Globuli nehmen.

Ist sie nicht zu stoppen, konsultieren Sie dringend einen Arzt!

Nägelbeissen bekämpfen

Nervosität, Unsicherheit, Angst sind beispielsweise Ursachen für das Nägelbeissen. Kinder tun es häufiger als Erwachsene. Die Hände sehen mit zerbissenen Nägeln ungepflegt aus. Ausserdem gelangen Krankheitserreger direkt von den Fingern in den Körper. Egal, in welchem Alter gebissen wird, die Apotheke kann hier helfen. Nagellack mit einem ungiftigen aber fürchterlich schmeckenden Wirkstoff ist das Mittel der Wahl. Wichtig ist, ihn nach dem Auftragen gut eintrocknen zu lassen.

Je nach Ursache für diese Angewohnheit, kann man verschieden therapieren. Homöopathisch z.B. mit Cina bei Gereiztheit oder mit Zincum bei Unruhezuständen. Bachblüten haben sehr oft gute Wirkung, da sie direkt auf Gemütszustände hin ausgewählt werden.

Holen Sie sich persönliche Beratung in der Apotheke.

Offene Mundwinkel

Nur allzu gerne lecken wir über trockene Lippen. Durch die Verdunstung der Feuchtigkeit trocknen diese aber noch mehr aus und es kommt auch zu offenen Mundwinkeln, die sehr schmerzhaft sein können. Gefördert wird dieses Problem aber noch durch einen Vitamin B Mangel.

Die Zufuhr von Vitamin B Komplex ist hier sehr sinnvoll. Auch Kupfer und Zink helfen hier sowohl innerlich als auch äußerlich. Sie wirken antibakteriell und antiviral und fördern die Wundheilung.

Sie können sich diese als Salben in der Apotheke individuell mischen lassen, es gibt aber auch fertige Produkte. Zum Einnehmen sind Zink und Vitamin B Komplex optimal und leicht dosierbar in Tabletten- bzw. Kapselform in Ihrer Apotheke erhältlich.

Osteoporose

Die beste Art, Osteoporose vorzubeugen ist, sich gesund, kalzium- und Vitamin D reich zu ernähren und regelmäßige Bewegung. Die Knochen bauen sich nur bis zum 30. Lebensjahr auf, dann beginnt der Abbau. Bis dahin liegt es bei jedem Einzelnen, sie zu stärken. Kalzium ist in Milchprodukten enthalten und Vitamin D bildet der Körper selbst, wenn er UV Licht ausgesetzt ist. Ist es mal soweit, dass man Osteoporose hat, sollte man zusätzlich noch diverse kalziumhältige Präparate aus der Apotheke nehmen, die genau dosiert sind und außerdem gut schmecken.

Vermeiden Sie Alkohol, Zigaretten und übermäßigen Zuckerkonsum, trinken Sie Kräutertee aus der Apotheke und nehmen Sie Basenpulver ein, das den Knochen stärkt. Wir Apotheker beraten Sie gerne.

Pille im Urlaub

Unser Körper schüttet Hormone in extrem gleichmäßigen zeitlichen Abständen aus. Daher ist es so wichtig, diesen Rhythmus auch mit der Pille sehr regelmäßig einzuhalten. In diesem Fall beträgt die Einnahmefrequenz exakt 24 Stunden. Wer viel auf Reisen geht und vor allen Dingen eine Zeitzone überspringt, sollte darauf achten, diesen 24 Stunden Rhythmus beizubehalten.

Nehmen Sie einfach einen kleinen Wecker mit, der alle 24 Stunden piepst, dann können Sie nichts falsch machen. Wollen Sie die Menstruation verschieben, dann ist das theoretisch in alle Richtungen möglich, sollte aber vorher mit Ihrem Gynäkologen abgesprochen werden, da es abhängig von der Art der Pille ist, die Sie einnehmen.

Scheuen Sie sich aber nicht, uns Apotheker zu fragen, wir beraten Sie auch gerne zu diesem Thema.

Pilzerkrankungen

Pilze kann man fast überall am Körper bekommen. Am häufigsten sind sie an den Füßen zwischen den Zehen oder auf den Nägeln. Nicht unterschätzen sollte man die Häufigkeit von Vaginalpilzen und bei Kleinkindern den Soor im Mund. Diverse Cremen, Tinkturen, ätherisches Teebaumöl und andere Therapieformen helfen aber nur dann gut, wenn sie lange genug angewendet werden. Nägel sollten z.B. bis zu 6 Monate behandelt werden!

Auch die Körperhygiene spielt eine wichtige Rolle. Um eine Ansteckungsgefahr zu vermeiden, verwenden Sie eine Zeit lang spezielle Waschmittel gegen Pilze beim Wäsche waschen. Sie können dem Pilzbefall aber auch gut vorbeugen!

Bitte fragen Sie in der Apotheke Ihres Vertrauens nach Mitteln speziell für Sie. Wir beraten Sie diskret und kompetent.

Pollenallergie

Mit den Pollen kommen viele allergische Reaktionen, wie Niesen, gerötete Augen und juckende Nasenschleimhaut. Beugen Sie dem JETZT schon vor, z.B. mit einer  pflanzlichen Kur mit Schwarzkümmelölkapseln, die man hochdosiert einnimmt., um erst gar keine allergischen Anfälle zu bekommen. Auch gibt es u.a. zinkhaltige Meersalz-Nasensprays, die nicht nur einen bereits bestehenden Reiz lindern sondern ihn, rechtzeitig eingesprüht, erst gar nicht entstehen lassen.

Im Akutfall jucken die Augen – auch hier gibt es konservierungsmittelfreie Augentropfen, die Sie auf Grund der speziellen Flasche gleich über 3 Monate verwenden können. Sollten sich Hautreaktionen zeigen, nehmen Sie am Besten sofort ein hochdosiertes Kalziumpräparat ein. Für das sensible Areal um die Augen bitte immer nur Augencremen oder Augentropfen verwenden!!!

Psoriasis

Die Haut ist das Spiegelbild unserer Seele, sagt man! Psoriasis kann in jedem Lebensalter auftreten. Die genauen Ursachen sind bis heute unklar. Die Haut ist entzündet. Sie juckt, schuppt, ist trocken und gerötet. Die richtige und vor allem milde Hautpflege ist hier das Um und Auf. Rückfettende hochwertige Cremen mit Harnstoff und Salizylsäure zur täglichen Verwendung und Bäder – nicht zu heiß und zu lang – mit hochwertigen Ölen sowie Duschöle beruhigen die Reizung. Die Einnahme von Vitamin A, B, C und E unterstützen die Linderung.

Im schlimmsten Fall wird der Arzt eine Cortison Therapie vorschlagen. Als Hausmittel kommen Waschungen mit Kamillentee und das Baden mit Meersalz zum Einsatz. Eine gesunde ausgewogene Ernährung und das Meiden von Nikotin helfen.

Wir beraten Sie gerne individuell.

Raucherentwöhnung

Wussten Sie, dass Sie, wenn Sie Raucher sind, einen wesentlich erhöhteren Vitamin- und Minersllstoffbedarf haben als Nichtraucher? Wussten Sie auch, dass man nach jahrelangem Rauchen noch aufhören kann und es dem Körper gut tut? Wussten Sie denn auch, dass es etwa 5 Jahre dauert, bis der Körper die letzte Zigarette wirklich „vergisst“? Sind wir mal ehrlich: Nur wer wirklich aufhören will zu Rauchen, wird es auch schaffen.

In der Apotheke erhalten Sie Kaugummis, die man nicht wirklich kauen darf, Inhalatoren, die man nicht wirklich inhalieren sollte, Pflaster oder Tabletten, die Ihnen auf dem Weg zum Nichtrauchen helfen können. Ausserdem gibt es immer wieder besondere Angebote in den Apotheken.

Fragen Sie doch einfach nach – Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

Regelschmerzen

Wenn sich einmal im Monat die Gebärmutterschleimhaut ablöst, um mit natürlichen Krämpfen aus dem Körper ausgestoßen zu werden, dann nennt man das Regel oder Menstruation – und das kann sehr wehtun. Rezeptfreie krampflösende Schmerzmittel erhalten Sie nur in der Apotheke. Im Allgemeinen tut Wärme gut. Wer nicht mit der Wärmeflasche zu Hause bleibt, kann sich in der Apotheke dünne Wärmegürtel kaufen. Diese sind eigentlich gegen Kreuzschmerzen, aber wenn man die wärmende Seite nach vorne dreht, eignet sie sich hervorragend und das den ganzen Tag lang. Homöopathisch hilft Magnesium phosphoricum D12 bei blitzartig einschießenden Unterleibsschmerzen. Prophylaktisch kann man zur Regulation des Hormonhaushaltes Mönchspfeffer in Tropfenform oder als Dragees einnehmen. Sind die Schmerzen extrem und das jeden Monat, lassen Sie das unbedingt beim Gynäkologen abklären!

Reiseapotheke

Im schönsten Urlaub können unverhofft Brechreiz, Durchfall, Schwindel, Ausschlag uvm. auftreten.

Denken Sie daher immer an eine gut gefüllte Reiseapotheke und auch an die notwendigen Impfungen vor der Reise.

Nehmen Sie auf jeden Fall Mittel gegen oben genannte Beschwerdebilder aber auch Desinfektionsmittel, Pflaster und Verbandsmaterial, Insektenschutz und einen guten, Ihrem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutz mit. Schmerzmittel und Ihre persönlichen Dauermedikamente sollten immer dabei sein.

Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten. Schönen Urlaub!

Schwangerschaft und Nahrungsergänzungsmittel

VORHER:

Übergewicht aber auch ein zu niedriges Körpergewicht können Ursachen für Infertilität sein. Um Klarheit über eine Schwangerschaftsbereitschaft zu erlangen, empfiehlt es sich, einen Hormonstatus machen zu lassen.

Heutzutage ist es für Frauen nahezu Standard, über einen langen Zeitraum hormonell zu verhüten. Auf diesen Aspekt sollte bei einem Babywunsch besonders geachtet werden. Die Pille verursacht nämlich durchwegs einen Mangel an verschiedensten Vitaminen und Spurenelementen. Bei Kinderwunsch sollte demnach vermehrt Vitamin B6, Vitamin E und Zink eingenommen werden. Dieses unterstützt den Körper dabei, den Hormonspiegel wieder zu normalisieren. Selbstverständlich sollte mit der Bereitschaft schwanger zu werden auch eine gewisse Lebensumstellung stattfinden. Hochqualitative Ernährung aber auch eine positive mentale Einstellung zur Schwangerschaft sind eine gute Basis. Auf das Rauchen sollte bereits im Vorfeld verzichtet werden. Alkohol sollte ab Bekanntwerden der Schwangerschaft aus dem Ernährungsplan gestrichen werden. Beide hemmen die Versorgung des Fötus mit Nährstoffen. Für Kaffeetrinker gilt die Faustegel: Maximal 3 Tassen pro Tag. Ist die Frau schädlichen (Umwelt-) Einflüssen ausgeliefert, z.B. beruflich (Frisör, chem. Labor, Autolackiererei…), sollte sie diese weitestgehend meiden.

Auch Folsäure ist ein bereits vor der Schwangerschaft sehr wichtiger Mikronährstoff. Die langjährige Einnahme der Pille ruft in jedem Fall einen Folsäuremangel hervor. Auch nach Absetzen selbiger besteht der Mangel noch für etwa 6 Monate. Die rechtzeitige Substitution senkt das Risiko von Neuralrohrdefekten beim Neugeborenen. Folsäure kann durch hohen Spinat- und Broccolikonsum zugeführt werden. Es müssten aber täglich 400g davon gegessen werden, um dem Tagesbedarf von 400mg gerecht zu werden. Daher ist es einfacher, eventuelle Mängel mittels gezielter Nahrungsergänzung auszugleichen.
Um den Körper in Bezug auf Mineralstoffe bereits im Vorfeld gut zu versorgen, gibt es Basisprodukte mit Schüßler Salzen. Diese enthalten alle wichtigen Mineralstoffe, die  zum Auffüllen entleerter Speicher im Körper notwendig sind.

UND DIE MÄNNER?

Auch die Herren der Schöpfung sind eingeladen, zu einer gelungenen Schwangerschaft etwas beizutragen. Sie können die Qualität ihrer Samenzellen steigern. Diesbezüglich darf hier die positive Auswirkung von γ-Linolensäure und Carnitin erwähnt werden. Die regelmäßige Einnahme von Vitamin C und Vitamin E ist prinzipiell gesund. 30 bis 60µg Zink pro Tag können den Testosteronspiegel erhöhen. Und nur 200µg Selen täglich eingenommen, fördern die Beweglichkeit der Spermien.

WÄHRENDDESSEN:

Genug vorbereitet, jetzt geht’s um die Schwangerschaft selbst:
Im Bewusstsein, sich und dem Ungeborenen etwas Gutes zu tun, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. Die Gewichtszunahme von 250g pro Woche ist im 1.Trimenon normal. Proteine können reichlich durch Vollkornprodukte und Milch zugeführt werden. Fische, vor allem Meeresfische, enthalten viel Ω3 Fettsäuren. Diese können auch in Form von Nahrungsergänzung perfekt zugeführt werden. Ω3 Fettsäuren fördern insbesondere die Gehirnentwicklung des Fötus. Weiters senken sie das Frühgeburt- und Präeklampsie-Risiko. Präeklampsie ist ein schwangerschaftsinduzierter Krampfanfall mit nachfolgender Kurzohnmacht. Hervorgerufen wird  er durch einen massiven kurzfristigen Blutdruckanstieg. Diese Komplikation tritt meist im 2.Trimenon auf.

Welche Vitamine und Mineralien sind wichtig? Hier sollte bei der Produktempfehlung auf qualitativ hochwertige Produkte geachtet werden. Von den Vitaminen B12, B1 und B3 können gleich 150% der normalen Tagesdosis eingenommen werden. Bei Vitamin B6, Folsäure und Vitamin C sollte frau die doppelte Tagesdosis zu sich nehmen. Genauso verhält es sich mit der Calziumzufuhr. Das gilt besonders in der 2 Hälfte der Schwangerschaft. Hier bilden sich nämlich die Knochen des Kindes aus, was wiederum zu Zahnverlust bei der Mutter führen kann.
Durch die Einnahme von Eisen wird die Neubildung von roten Blutkörperchen gefördert. Besonders im 2. und 3. Trimenon verdoppelt sich der Bedarf. Eisen sollte unbedingt in Kombination mit Vitamin C eingenommen werden, um dessen Resorption zu fördern. Magnesiummangel führt in der Schwangerschaft leicht zu Bluthochdruck und erhöht die Gefahr einer Frühgeburt. Eine ausreichende Versorgung mit etwa 600mg pro Tag senkt diese Risiken und erleichtert die Geburt.

Zink fördert die Zellteilung und das Wachstum des Föten. Außerdem steigert es dessen geistige und körperliche Entwicklung. Oft kommt es durch Zinkmangel nach der Geburt vermehrt zu Haarausfall. Eine Tagesdosis von 15 – 25mg ist bereits ausreichend, dem Übel entgegenzuwirken.
Auch wenn Jod teilweise verteufelt wird, gilt es in der Schwangerschaft als notwendig. Durch die Nahrung allein kann nicht genügend Jod zugeführt werden. Schon 230 – 260µg pro Tag sind ausreichend. Ein Mangel ruft bei Neugeborenen körperliche und geistige Unterentwicklung hervor. Eine extreme Unterversorgung kann sogar zur Säuglingssterblichkeit führen!

Während der 40 Schwangerschaftswochen kann die Frau viel Tee trinken. Herba Millefolii, Folium Melisse und Herba Alchemillae sind in diversen Mischungen Standardbestandteile. Sie beruhigen bei Schlafstörungen und mindern Übelkeit. Ab der 36. Woche sollten Drogen, wie Herba Urticae, Folium Melissae und Herba Equiseti nicht fehlen. Die entwässernde Wirkung wird jede Schwangere schätzen. Außerdem hilft Folium Ribi fruticosi den Muttermund vor der Geburt weicher zu machen. Übermäßiger Salbeikonsum gegen Schwitzattacken und Huflattichblätter gegen Husten sollten gemieden werden.

Die übermäßige Dehnung durch das Wachstum des Kindes führt zu Rissen in der Haut. Nach der Geburt bleiben diese als Schwangerschaftsstreifen bestehen. Um diesen vorzubeugen, sollte die Schwangere regelmäßig den Bauch, die Brust, den  Po und die Beine massieren. Hierzu eignet sich Weizenkeimöl, zu dem man diverse ätherische Öle mischen kann. Optimal geeignet sind Bergamottenöl, Lavendelöl und Wildrosenöl. Kann die Schwangere keine ätherischen Öle riechen, so reicht auch eine eher geruchsneutrale Mischung aus Jojobaöl, Erdnussöl und Olivenöl.

Bei normalen Geburten kommt es immer wieder zum Dammriss. Öffnet sich der Geburtskanal nicht weit genug, wird der Damm auch bewusst vom Arzt eingeschnitten. Das geschieht ohne Betäubung. Eine Vorstellung, die für viele Gebärende erschreckend ist. Daher gibt es die Möglichkeit einer Dammmassage. Mit dieser sollte die Schwangere bereits 8 Wochen vor dem Geburtstermin beginnen. Als Basisöl wird eine Mischung aus Weizenkeimöl und Johanniskrautöl verwendet. Hinzu fügt man wenige Tropfen Muskatellersalbei und Rosentürkis.

Die wichtigsten Mineralsalze für die Entwicklung des Ungeborenen sind Kalzium- und Magnesiumsalze. Diese fördern das Knochenwachstum und die Funktion der glatten Muskulatur. Auch die Schwangere profitiert durch ein vermindertes Risiko von Muskelkrämpfen.

DIE GEBURT UND DANACH:

Wird eine Geburt homöopathisch begleitet, darf sowohl für die Geburt als auch danach Arnika nicht fehlen. Es wirkt schmerzlindernd und hilft, erlebte Traumata auf körperlicher und seelischer Ebene zu überwinden. Viele Hebammen haben ein umfangreiches homöopathisches Wissen. Dieses sollte die Gebärende ausnutzen. Sie kann sich so rechtzeitig mit den individuell entsprechenden Mitteln eindecken.
Wehentätigkeit wird durch Pulsatilla günstig beeinflusst. Findet der Blasensprung aber ohne Wehentätigkeit bereits statt, hilft Caulophyllum. Es wirkt im Vorfeld der Geburt lockernd auf den Muttermund. Sehr hilfreich ist die Gabe von Gelsemium während der Geburt. Der rigide Muttermund öffnet sich dadurch. Aconit hingegen ist das homöopathische Mittel der Wahl, wenn die werdende Mutter plötzliche Angst und Panik bekommt. Und das sowohl vor als auch während und nach der Niederkunft.

Artikel geschrieben von Mag. pharm. Uli Walther
Recherche durch ihr Dream-Team der Apotheke mit Herz!!!
Schweißbekämpfung

Schwitzen ist gesund und normal. Nur leider etwas verpönt, vor allem, wenn es überhand nimmt und man dabei unangenehm riecht. Der Geruch kommt durch Bakterien zustande, die auf der Haut leben und den normalerweise geruchlosen Schweiß zersetzen. Bei allzu starker Schweißbildung hilft Salbei in jeder Form, als Kapseln, Fußbad, Tee, homöopathische Zubereitung oder Tinktur sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet.

Antitranspirantien beinhalten Aluminiumsalze, die die Schweißdrüsen verstopfen. Auf Dauer können diese aber bei empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen. Deodorants wirken der bakteriellen Zersetzung entgegen. Rasiert man sich unter der Achsel, sammeln sich hier weniger geruchsbildende Bakterien an.

Kommen Sie in die Apotheke – wir beraten Sie gerne!

Schüßler Salze

Gerade in der Schulzeit brauche die Schüler Konzentration, Kraft und Ausdauer. Hier können Schüßler Salze, die Sie in der Apotheke kaufen können, helfen.

Zur Entspannung und Beruhigung nehmen Kinder und Eltern „die heiße 7“. Als Lernmischung für alle Altersstufen hat sich eine Mischung zu je 10 Stück der Nummer 3, 5, 6 und 8 bewährt, die über den Tag verteilt eingenommen wird. Bei aufkeimenden Infekten (Halsweh…) sofort mit Nr. 3 beginnen, am besten alle 15 Minuten eine Tablette langsam im Mund zergehen lassen.

Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten.

Urlaubsapotheke

Stellen Sie sich für Ihre Reiseapotheke die eigenen möglichen Beschwerden von Kopf bis Fuß vor. Denken Sie an Kopfschmerzen, trockene oder entzündete Augen, verschlagene Ohren im Flugzeug, Schnupfen und Halsschmerzen. Das wären mal die Kardinalprobleme im Kopfbereich, wobei auch Schlaflosigkeit dazugehört und simple Ohrenstöpsel manchmal sehr nützlich sein können. Mittel gegen Husten, Magen-Darmbeschwerden, wie Durchfall, Verstopfung und Völlegefühl dürfen in keiner Reiseapotheke fehlen. Die Zeitumstellung und tlw. komplett andere Nahrungsmittel irritieren unser Verdauungssystem. Laufen Sie Gefahr, auf einen Seeigel zu steigen, sich die Knie in den Bergen aufzuschlagen oder beim Sport stumpfe Verletzungen zuzufügen, dann sollten Sie das richtige Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel sowie an Salben gegen Prellungen dabei haben. Checken Sie vor jeder Reise Ihren Impfpass.

Übersäuerung des Körpers

Sauer macht lustig – nicht immer. Unser Körper wird durch falsche Ernährung, wie zuviel Fleisch und tierische Produkte, Fast food, Süßigkeiten und Alkohol, also allem, was schmeckt, übersäuert. Nun gut, auf dem Lebensmittelsektor gibt es aber auch zahlreiche basische Produkte, v.a. Gemüse und div. Obstsorten, mit denen man sich gesund ernähren kann.

Aus der Apotheke bekommen Sie Basenpulver, die aber immer in Kombination mit Kräutertees und viel Wasser eingenommen werden sollten. Basenpulver werden prinzipiell nach dem Essen eingenommen. Außerdem eignen sie sich auch für Bäder. Diverse fertige Getränke mit fermentiertem Gemüse, Nüssen und Obst helfen effektiv, den Körper zu entsäuern und entschlacken.

Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach, wir beraten Sie gerne!

Venenbeschwerden

Probleme mit den Venen treten häufig ab dem 30. Lebensjahr auf. Zu 95% sind sie aber vererbt. Richtigen Krampfadern kann man nur mit einer Operation entgegenwirken. Wichtig ist es aber, in jedem Stadium des Venenleidens etwas für die noch gesunden Venen, die die gesamte Arbeit der kranken Venen übernehmen, zu tun.

Hier können Sie Cremen beinaufwärts in sanften Streichbewegungen auftragen oder kurmäßig zu wirkungsvollen Tabletten greifen. Der Wirkstoff wird von innen an die Venen transportiert und kann effektiv zu einer Linderung der Beschwerden beitragen. Bestimmte Beinbewegungen fördern den Rückstrom des Blutes zum Herzen.

In manchen Apotheken werden Venenmessungen angeboten, bei denen Sie feststellen können, ob Ihre Venen noch gut funktionieren. Fragen Sie einfach nach. Wir beraten Sie gerne.

Verhütung

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zur Verhütung. Am bekanntesten sind die Pille und Kondome. Außerdem gibt es noch Vaginalzäpfchen mit Spermien abtötender Wirkung, die sich die Frau etwa 15-20 Minuten vor dem Verkehr einführt. Auch diverse Pessare, die aussehen, wie flache weiche Halbkugeln, kann sich die Frau einführen, um dieses über den Muttermund zu stülpen – zur Erleichterung des Einführens gibt es gleich noch spermizide Gele, so hat Frau den doppelten Effekt. Aber auch mit diversen Geräten können Frauen die fruchtbaren Tage erkennen, entweder mittels des Morgenurins oder mittels der Konsistenz der eigenen Spucke.

Wenden Sie sich ruhig an uns Apotheker, wir beraten Sie gerne.

Wovon bekommen Kinder Würmer?

Kleine Kinder nehmen Vieles in den Mund, da die Lippen und Zunge sehr empfindsam sind. Sie lernen dabei und entwickeln sich weiter. Dies führt aber leider in manchen Fällen auch zu ungewollten Infektionen oder Wurmbefall. Kinder, die sich am Popo kratzen oder sich nach dem WC nicht die Hände waschen, die mit Hund und Katze schmusen und dabei auch deren After berühren und dann in Folge die Finger in den Mund stecken, können somit unbewusst Wurmeier zu sich nehmen.

Die wichtigste Prophylaxe ist Hände waschen! Aber auch der übermäßige Verzehr von rohem Rinder- oder Schweinefleisch oder ungewaschenen Beeren aus dem Wald von kann Auslöser für Würmer sein. Typisches Symptom ist Juckreiz im Afterbereich. Man kann auch abgestoßene Wurmteile im Kot sehen.

Bitte suchen Sie rasch zur Abklärung einen Arzt auf! Bei uns bekommen Sie dann die passende Arznei!

Zahnfleischbluten

Zahnfleischbluten führt unbehandelt zu einer durch Bakterien ausgelösten chronischen Parodontitis, die mit Zahnausfall enden kann. Die richtige Mundhygiene hilft.

Zahnbürsten mit abgerundeten Borsten reizen das Zahnfleisch nicht weiter. Spezielle Bürsten mit Silber- und Goldeinlagerungen reinigen schonend, effektiv und verhindern letztendlich das Bakterienwachstum auf den Borsten selber.

Zahnpasten mit Fluor härten den Zahnschmelz. Pflanzenzusätze verbessern die Durchblutung und beugen weiteren Entzündungen vor.

Chlorhexidin haltige Mundspüllösungen wirken gegen Neubildung von Belag, können aber bei längerer Anwendung die Zähne verfärben. Dagegen helfen Zahnspülungen mit Wasserstoffperoxid. Therapieunterstützend wirken Vitamin A, B, C und Zink in ausreichender Dosierung.

Zahngesundheit - Karies

Karies zerstört massiv die Zähne und wird oft bereits im Säuglingsalter von der Mutter auf das Kind übertragen (ablecken des Schnullers). Was können Sie tun? Bereits ab dem 2. Lebensjahr 2xtgl. die Zähne mit einer weichen Bürste richtig putzen. Spezielle Zahnbürsten und die richtigen Zahnpasten (fluorhältig) erhalten Sie in der Apotheke. Auch ist die Verwendung von Zahnseide 1xtgl. wichtig, um die Speisereste aus dem Mund zu verbannen.

Haben Sie Mundgeruch? Dann achten Sie nur mal eine Woche intensiv auf Zahnhygiene und Sie werden staunen. Die richtige Mundhygiene lässt Sie lange an Ihren eigenen Zähnen Freude haben.

Für weitere Fragen stehen wir ApothekerInnen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

gesund_fit spc_button_widget kinder_familie spc_button_widget schoen_sein spc_button_widget haustiere spc_button_widget spc_button_widget

…der richtige Weg
für Ihre Gesundheit!